ERSTE SCHRITTE

Die letzten Nächte waren sehr lang. Stundenlang habe ich im Netz recherchiert. Wie sollte ein Roman aufgebaut sein? Wie sollten die Seitenränder eingestellt werden? Wie viele Zeilen sollte eine Romanseite haben? Fragen über Fragen. Jedes Mal, wenn ich mich zu einem Thema belesen hatte, ploppte eine neue Frage auf. Und wieder wurde recherchiert.

Ich weiss. Manche Dinge sind gerade am Anfang erst einmal völlig unwichtig. Aber das bin nunmal ich. Ich muss vorher schon wissen, auf was ich mich da einlasse. Außerdem bin ich gerne vorab informiert, auf was ich achten muss, um mir böse Überraschungen oder unnötige Nacharbeiten zu ersparen.

Ich möchte das Buch als „Book on Demand“ drucken. Bedeutet kurz und knapp: Es wird eine Datei existieren und erst dann gedruckt, wenn der Roman tatsächlich bestellt wird. Wenn das Buch also in einer Onlinebücherei angeboten wird und du bestellst es, wird in diesem Moment erst der Druck für dieses Buch angeschmissen. Frisch vom Band sozusagen ;-).

Ich habe mich noch nicht entgültig entschieden, über welchen Anbieter das sein wird, aber ich tendiere zumindest schon einmal zu einem bestimmten Unternehmen. Immerhin.

Mehrmals habe ich nun gelesen, dass der Verkaufspreis für ein Buch ab einer gewissen Seitenanzahl sehr hoch angesetzt werden muss, wenn man beabsichtigt, auch eine gewisse lohnende Marge einzukalkulieren. Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich ignoriere die Anzahl der Seiten, schreibe was das Zeug hält und schaue einfach, wie weit ich komme (ich befürchte, dass ich bei mindestens 300-350 Seiten lande). Oder ich versuche, den Inhalt knapp, aber doch aussagekräftig zu halten, sodass ich 200 Seiten nicht überschreite.

Das werde ich allerdings erst dann entscheiden können, wenn ich etwa bei der 180sten Seite bin. Dann kann ich erst einschätzen, wie viele Seiten in etwa noch benötigt werden. Einen Teil kann man durch geschicktes Layout wegschummeln. Seitenränder, Schriftgröße etc. Ich könnte allerdings auch die Marge für das gedruckte Buch gering halten (somit einen besseren Verkaufspreis für das Buch in Printform anbieten) und mich auf die E-Book Version konzentrieren und hier die Margenhöhe geschickter einsetzen. Ich war erstaunt über die Höhe der Marge bei E-Books im Gegensatz zur Printform. Dazwischen können unter Umstäden Welten liegen.

 Me

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